Dienstag, 14. November 2017

Die ersten Tage auf der zweiten dänischen Insel: Fanö

Vierzehn Tage bin ich nun aktuell wieder für die dänischen Ferienhauskatzen unterwegs.

Und auf meiner Anreise nach Fanö am Sonntag machte ich einen Abstecher auf die Insel Römö.
Tatsächlich scheint es an einem Haus in der Inselmitte etwas für mich zu tun zu geben. Zumindest sprechen die Schüsseln und Schlafgelegenheiten eine deutliche Sprache...
Einen Hinweis auf dieses Haus hatte ich ja bei meinem letzten Besuch der Insel erhalten.
Einen Tag werde ich hierfür aufwenden müssen, denn es wäre ärgerlich, wenn mir meine Erfolge dort zunichte gemacht werden.
Zudem ist es mir wichtig Örtlichkeiten, an denen ich aktiv war, auch weiterhin im Rahmen meiner Möglichkeiten im Blick zu behalten.

Als ich dann schon im Dunkeln am Hafen in Esbjerg ankam und die Fähre der Insel anlegte, fiel mein Blick auf den Namen des Schiffes: Fenja.
Ausgerechnet.... Nun gut, wir werden in 12 Tagen wissen, ob der Name der alten Katzenlady (und wohl bekanntesten Bjerregard-Katze) mir Glück bringt für meinen ersten Aufenthalt auf Fanö.

Zufrieden mit meinem Ferienhaus ging ich auch bald ins Bett.


Gleich früh am nächsten Morgen stellte ich eine Falle an einer der Futterstellen auf, aber schnell wurde klar, dass auf Fanö die Uhren anders gehen.
Hier gibt es nicht nur eine gigantische Anzahl an Kaninchen, die mich immer wieder aufschrecken lassen, weil ich eine Bewegung sehe, die man aus den Augenwinkeln auch für eine Katze halten könnte, nein, auf Fanö gehen sogar Elstern in eine Katzenfalle...:


Das bedeutet, dass hier Fangaktionen über Tag kaum möglich sein werden, was die Sache nicht gerade leichter macht.
Jedenfalls zog ich von dieser Stelle zuerst einmal entnervt ab.
Zum Glück hatte ich einen weiteren Hinweis auf eine Katze, die bis Sonntag von einer Urlauberin gefüttert wurde. (Danke, Claudia, für Deinen Hinweis und die Fürsorge.)
Und tatsächlich, die kleine schwarze Mieze war zur Stelle, als ich die Terrasse des Hauses im Mosevej betrat.
So ging das Einfangen auch leicht von der Hand, und das Mädchen war ganz friedlich und ließ sich sogar anfassen.

Leider konnte ich sie aber erst am Nachmittag beim Tierarzt abgeben.
Gut für mich war hingegen, dass ich, zurück im Ferienhaus, so noch eine weitere Mieze einfangen konnte, die ganz zufällig über mein Grundstück lief.
Auch sie war hungrig, so dass sie sich leicht locken und fangen ließ.

Ginny (links) und Tara (rechts)

Am Abend wusste ich, dass meine ersten beiden Fänge zwei Mädchen waren!
Und heute konnte ich die Katzen, Tara und Ginny, bei schönem Wetter wieder entlassen.

Auch meine ersten Spaziergänge ergaben den einen oder anderen Hinweis auf Katzen, ja sogar ein paar eigene Sichtungen hatte ich.

Aber es wird nicht leicht hier, denn die Insel ist weitläufig, und konkrete Hinweise auf feste Aufenthaltsorte der Tiere habe ich nicht.

Anke